erlebnistage.
Ein Angebot des Stiftungsvereins
Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik | GFE
Internet: www.erlebnistage.de
E-Mail: info@erlebnistage.de
Erlebnistage | GFE


Kompetenzen

Selbstkompetenz (Persönliche Kompetenz) und Sozialkompetenz. Jenseits von Fachwissen.

"Menschen müssen lernen, sich angesichts vielfältiger Anforderungen im Arbeitsleben und ihren persönlichen Lebensläufen Laufbahnen in immer komplexeren sozialen Bezugssystemn stets neu zu verorten. Offenheit für neue Erfahrungen, Bereitschaft zur stetigen Überprüfung der eigenen Orientierung. Sensibilisierung für Andere und Andersdenkende, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit, sowie die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung sozialer und gesellschaftlicher Aufgaben. Sie zählen zu den bedeutsamsten Inhalten, deren Vermittlung eine zentrale Aufgabe des Bildungssystems darstellt". (Delphi-Befragung 1996/1998: Potentiale und Dimensionen der Wissensgesellschaft - Auswirkungen auf Bildungsprozesse und Bildungsstrukturen)

Handlungskompetenz. In Institutionen wie Schule, Hochschule, Ausbildungsbetrieben, Firmen und auch bei den Erlebnistagen steht das Individuum mit seiner Handlungskompetenz im Mittelpunkt. Zu einer umfassenden Handlungskompetenz gehören jedoch nicht nur das Wissen um Geschichte oder Mathematik, sondern auch Fähigkeiten, Fertigkeiten, Strategien und gegebenenfalls Einstellungen, die gewöhnlich unter den Begriffen Selbstkompetenz (Persönliche Kompetenz) und Sozialkompetenz zusammengefasst werden.

Unser Kompetenzmodell. Grundlage unserer Arbeit ist ein eigenes, selbst entwickeltes und differenziertes Kompetenzmodell. Dies gilt für unsere Ausbildungsangebote ebenso wie für unsere erlebnispädagogischen Veranstaltungen. Auch wenn individuelle Handlungskompetenz stets ganzheitlich betrachtet werden sollte, bietet das Modell eine Struktur und Orientierung, um zielgerichtet arbeiten zu können. Es unterteilt die Handlungskompetenz in die drei Bereiche der Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz. Ziel unserer Arbeit ist es, junge Menschen ein Stück weit zu begleiten, indem wir ihre Handlungskompetenz ganzheitlich stärken. Zum Einsatz kommen dabei die Methoden der Erlebnispädagogik mit der Natur als bevorzugtem Lern- und Erfahrungsraum.

Selbstkompetenzen sind persönliche Haltungen und Fähigkeiten, wie zum Beispiel Begeisterungsfähigkeit, Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft, Lernbereitschaft, Selbstmanagement und Selbstwahrnehmung.

Sozialkompetenzenz sind Bereitschaften und Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen, wie zum Beispiel Empathie/Soziale Wahrnehmung, Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein.

Sachkompetenzen sind Wissen und Können. Dazu gehören unter anderem sportliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch Kenntnisse über Gesprächs- und Feedbackregeln.