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Programm-Bausteine

Unser pädagogisches Kurskonzept gliedert sich in ‚Basis-Bausteine’, ‚Individual-Bausteine’ und Exkursionen. Saisonale und regionale Besonderheiten der erlebnistage-Standorte sowie Exkursions-Angebote finden Sie bei den Beschreibungen der jeweiligen Standorte im Bayerischen Wald, Harz, Schweriner See und Vogelsberg. 

Anbei eine kleine Auswahl an Basis- und Individual-Bausteinen (für weitere Informationen einfach die entsprechende Überschrift anklicken):

Basis-Bausteine:

Kurseröffnung und -abschluss

Kurseröffnung und -abschluss

Im Rahmen der Kurseröffnung besteht die Möglichkeit Erwartungen, Befürchtungen sowie Wünsche der Teilnehmer, Begleiter und unserer Teamer auszutauschen, sowie Vereinbarungen und Ziele für die Woche zu treffen. Der Kursabschluss bietet den Rahmen für einen gemeinsamen Rückblick auf die erlebte Woche, gegenseitiges Feedback und einen Ausblick auf eine Zeit nach dem Aufenthalt.

Küchen- und Hausdienste

Küchen- und Hausdienste

Bei diesen Diensten handelt es sich um feststehende Bestandteile eines jeden Aufenthaltes bei erlebnistage. Es gibt einen Küchendienst (Vor- und Nachbereitung von Mahlzeiten), Getränkedienst (Nachbestellung und Verkauf von Getränken) oder auch ein Energieteam (vermeidet Energieverschwendung). Am Ende der Woche ist die Gruppe dafür verantwortlich, dass Haus aufzuräumen und zu reinigen. Die Reinigung des Kurshauses und die anderen Dienste fördern den Gemeinschaftssinn, die Rücksichtnahme und die Sorgfalt der Teilnehmer.

Interaktionsübungen

Interaktionsübungen

Solche Aufgaben können im Laufe des Kurses an unterschiedlichen Zeitpunkten eingesetzt werden. Als kurze Bewegungsspiele am Morgen zum Aufwachen oder als Interaktionskette, in der verschiedene Problemlöseaufgaben nacheinander durchgeführt werden. Interaktionsübungen sind vielfältig und können je nach Lernziel verschiedene Bereiche fördern, z. B.: die Kommunikation, das Vertrauen untereinander oder die Teamfähigkeit. Am Anfang wird meist ein Problem dargestellt, welches die Gruppe lösen soll. Die Übungen sind dabei so konzipiert, dass sie meist nur durch die Zusammenarbeit aller Teilnehmer gelöst werden können.

Unterwegs sein, Tour, Expedition

Unterwegs sein, Tour, Expedition

Um unsere pädagogischen Ziele möglichst alltagsnah und effektiv verfolgen zu können, schätzen die erlebnistage das ‚Unterwegs sein’. In Kleingruppen (z. B. Expertenteams für Orientierung, Verpflegung und Material) sollen die Teilnehmer Verantwortung für sich, Material und die Gruppe übernehmen. Das gemeinsame unterwegs sein verleiht diesen Aktionen Ernstcharakter (das Verhalten der Teilnehmer hat eine unmittelbare Auswirkung auf das Gelingen). Eintägige Touren sind z. B. als Orientierungstour, mit GPS oder traditionell Karte & Kompass, in benachbarte Orte, als eine mit Interaktionen angereicherte Erlebnistour oder zum Entdecken und Erfahren der Natur möglich. Zwei- oder mehrtägige Expeditionen können sowohl von der Länge als auch Art der Übernachtung (im Biwak bis zur gemütlichen Wanderhütte) an die Bedürfnisse Ihrer Gruppe angepasst werden.

Selbst Kochen

Selbst Kochen

Ein echtes Gemeinschaftserlebnis ist während Ihres Aufenthaltes auch die Zubereitung einer warmen Mahlzeit sein: Pizza backen, Grillen oder ein Essen in Expertenteams mit stilvollem Ambiente zu planen und zu kochen macht viel Freude.


Individual-Bausteine:

Nachtwanderung

Nachtwanderung

Dämmerung, Dunkelheit, Nacht: die Nachtwanderung dauert ca. zwei bis drei  Stunden. Dabei verzichten wir bewusst auf die Mitnahme von Taschenlampen, um die Teilnehmer stärker für die eigenen Sinne und die Besonderheiten der nächtlichen Natur zu sensibilisieren. In die Nachtwanderung kann eine sogenannte „Solostrecke“ eingebaut werden, bei der die Teilnehmer einen Teil des Weges allein oder zu zweit zurücklegen oder eine Besinnung, bei der die Teilnehmer ein kurzen Moment die Nacht in völliger Ruhe und für sich selbst erleben.

Biwak

Biwak

Wir verbringen eine Nacht unter freiem Himmel oder in einem selbst gebauten Wetterschutz mit Isomatte und Schlafsack. Die Ausrüstung wird von uns gestellt. Das Biwak ist unserer Meinung nach eine einprägsame Form des Naturerlebens und eignet sich nicht nur für „Schönwetternächte“.

Niedrigseilparcours

Niedrigseilparcours

An den Standorten Harz, Vogelsberg und Schweriner See befindet sich jeweils ein Seilparcours in circa 20-40 cm Höhe, der von der Gruppe überwunden werden kann. Nur durch das Zusammenspiel aller Teilnehmer, gegenseitige Hilfestellungen und intensive Absprachen wird es der Gruppe gelingen, diese Herausforderung zu meistern.

Klettern

Klettern

Das Klettern kann an einer Kletterwand oder einem Kletterturm, beim Kistenklettern oder Prusiken (Technik, um an einem Seil aufzusteigen) oder bei Hochseilelementen erprobt werden. Dabei wird im sogenannten ‚Toprope’-Verfahren geklettert, bei dem sich die Teilnehmer unter Anleitung gegenseitig sichern. Das Klettern kann zu Grenzerfahrungen führen und fördert durch das gegenseitige Sichern das Vertrauen untereinander. Diese intensiven Prozesse werden von unseren Mitarbeitern begleitet.

Abseilen

Abseilen

Entweder von einem Natur- oder Kunstfelsen, einer Abseilplattform im Wald oder einem Balkon am Haus können sich die Teilnehmer nach einer kurzen Einweisung abseilen. Auch hier gilt es, eigene Grenzen wahrzunehmen und zu überschreiten.

Seilkonstruktion

Seilkonstruktion

Die Seilkonstruktion ist eine Kombination aus einer komplexen Interaktion und einer Kletteraktivität. Die Teilnehmer bekommen die Aufgabe, zur Überwindung einer kleinen Schlucht, eines Teiches oder anderes Hindernisses eine Überquerung mittels Seilen zu bauen. Zuvor werden ihnen ausführlich alle notwendigen Techniken im Umgang mit Seilen, Karabinern und Bandschlingen vermittelt. Nur durch die aktive Zusammenarbeit der ganzen Gruppe und die sorgfältige Umsetzung der gelernten Techniken ist es den Teilnehmern möglich, zwei Seile so zu spannen, dass daraus eine Schluchtüberquerung entsteht, die mit Klettergurten sicher überwunden werden kann.

Leitersprung

Leitersprung

Eine ca. 7 Meter hohe Leiter wird an vier Seilen von der Gruppe aufgestellt und senkrecht gehalten. Ein Teilnehmer klettert gesichert die Leiter hoch, richtet sich dort auf einem Podest auf und springt von der Leiter - selbstverständlich gesichert. Diese Gemeinschaftsaktion erfordert Verantwortungsübernahme von Sicherern und Leiterhaltern und löst beim Kletternden meist Grenzerfahrungen und Auseinandersetzung mit Ängsten aus.

Floßbau

Floßbau

An allen erlebnistage-Standorten können sich die Gruppen im Floßbau versuchen. Die Konstruktion eines Floßes, auf dem eine kleine Gruppe von Teilnehmern Platz findet, ist eine Aktion, die Kreativität und Spaß am Experiment erfordert. Die Flöße können mit den von uns zur Verfügung gestellten Materialien im Uferbereich gebaut und anschließend auf dem Gewässer "eingeweiht" und getestet werden.


Downloads

Weitere Informationen über Programm-Bausteine entnehmen Sie den Informationen der erlebnistage-Standorte oder den Vorbereitungsmaterialien im Downloadbereich